Finland’s Educational Success?

Gerade bei TIME gelesen: Finland’s Educational Success?

Kurzfassung: Die jungen Finnen verbringen weniger Zeit in der Schule und mit ihren Hausaufgaben als ihre US-amerikanischen Altersgenossen, erzielen damit jedoch Spitzenergebnisse bei den OECD-Studien. Das findet auch Andreas Schleicher toll, stößt doch der asiatische Ansatz (extensives Pauken) im Westen auf wenig Gegenliebe.

Was ist das Geheimnis des Erfolgs? Der TIME-Autor hat als Ursache die gute Ausbildung der Lehrer ausgemacht: The U.S. has an industrial model where teachers are the means for conveying a prefabricated product. In Finland, the teachers are the standard. In Finnland müsse jeder Lehrer einen Master-Abschluss haben. Es sei teuer, jeden Lehrer einer fünfjährigen Ausbildung zu unterziehen, zahle sich aber aus.

Aber Moment mal. Bei uns dauert das Lehramtsstudium ähnlich lange, nur bleiben die guten Resultate aus. Liegt es also doch an der fehlenden Pädagogik?

Dazu fällt mir der Vorab-Bericht der TEDS-M-Studie ein (Breaking the Cycle). Dort wurden Mathematiklehrern aus verschiedenen Ländern Fragen wie die folgende vorgelegt:

Das lief unter der Kategorie Primary Mathematics Knowledge.

In der Rubrik Secondary Mathematics Knowledge wird es dann schon schwieriger:

Die deutschen Lehrer schnitten dabei mal etwas besser, mal etwas schlechter (aber nicht signifikant anders) ab als die US-amerikanischen.

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